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Immobilien-Ratgeber

Geerbte Immobilie: Was Sie in den ersten 6 Wochen entscheiden müssen

Viele Erben unterschätzen die rechtlichen und steuerlichen Fristen nach einem Erbfall. Ein Fehler, der schnell Tausende Euro kosten kann.

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Eine Erbschaft ist selten nur ein emotionaler Moment. Wer eine Immobilie erbt, steht plötzlich vor Fristen, Steuergesetzen und komplexen Eigentumsfragen — oft in einer Zeit, in der Trauer und Alltagsstress bereits genug Kraft kosten.

Was viele Erben nicht wissen: Bereits innerhalb der ersten sechs Wochen nach dem Erbfall müssen mehrere wichtige Entscheidungen getroffen werden. Wer diese Fristen verpasst, kann erhebliche finanzielle Nachteile erleiden — manchmal ohne Möglichkeit zur Korrektur.

Die wichtigste Frist: Erbausschlagung

Wenn Sie das Erbe ausschlagen möchten — zum Beispiel weil die Immobilie mit Schulden belastet ist oder erheblichen Sanierungsbedarf hat — müssen Sie dies innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls beim Nachlassgericht erklären. Danach gilt das Erbe als angenommen, inklusive aller Verbindlichkeiten.

Holen Sie sich daher so früh wie möglich eine professionelle Einschätzung zum Zustand und Marktwert der Immobilie. Nur so können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.

Drei Optionen — welche passt zu Ihnen?

Haben Sie das Erbe angenommen, stehen Sie vor der zentralen Frage: Was tun mit der Immobilie?

  1. 1Selbst einziehenUnter bestimmten Voraussetzungen können Sie Erbschaftssteuer sparen, wenn Sie die Immobilie mindestens 10 Jahre selbst bewohnen. Das ist nicht immer praktikabel — besonders wenn die Immobilie weit entfernt liegt oder nicht Ihren Wohnbedürfnissen entspricht.
  1. 2VermietenEine vermietete Erbimmobilie generiert regelmäßige Einnahmen. Doch Verwaltungsaufwand, Mietrecht und laufende Instandhaltungskosten werden von vielen Erben massiv unterschätzt. Außerdem: Ein bestehendes Mietverhältnis begrenzt den erzielbaren Verkaufspreis erheblich.
  1. 3VerkaufenHäufig die sinnvollste Entscheidung — besonders wenn mehrere Erben beteiligt sind, die Immobilie weit entfernt liegt oder Renovierungsbedarf besteht, den Sie nicht tragen möchten. Entscheidend ist dabei: der richtige Zeitpunkt und der richtige Preis.

Erbimmobilien werden häufig unter Wert verkauft, weil Erben schnell Liquidität benötigen oder den tatsächlichen Marktwert nicht einschätzen können. Genau hier lohnt sich professionelle Unterstützung.

Wie erzielen Erben den bestmöglichen Preis?

Der erste Schritt ist immer eine professionelle Bewertung durch einen lokalen Immobilienexperten — nicht durch ein Online-Tool und nicht durch einen Nachbarn oder Bekannten.

Ein erfahrener Makler kennt den lokalen Markt, weiß welche Käufergruppen für die konkrete Immobilie infrage kommen und kann eine Vermarktungsstrategie entwickeln, die zu einem guten Preis in angemessener Zeit führt.

Besonders wichtig bei Erbimmobilien: Oft gibt es Renovierungsstau. Nicht jede Maßnahme rechnet sich vor dem Verkauf. Ein guter Makler hilft Ihnen klar zu unterscheiden, welche Investitionen den Preis tatsächlich steigern — und welche überflüssig sind.

Wunderprop vermittelt Ihnen kostenlos und unverbindlich Makler aus Ihrer Region, die Erfahrung mit Erbimmobilien haben. Die Erstberatung ist immer kostenlos.

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